Das kleine Schutzmasken 1x1

Vorsicht: Stoffmasken sind nicht gleich Stoffmasken

Für unsere PREMIUM Stoffmasken wird ein Vliesmaterial als Membrane eingenäht, welches auch von verschiedenen Herstellern zertifizierter FFP2-Masken eingestzt wird. Alle unsere Stoffmasken werden in der Schweiz hergestellt, sind wasch- und wiederverwendbar und wir verwenden ausschliesslich Stoffe, die nach OEKO-TEX® Standard 100 zertifiziert sind. Somit ist auch der Hautkontakt durch das Tragen über eine längere Zeitdauer problemlos möglich. Durch den eingenähten, formbaren Nasenbügel ist unser Mundschutz auch für Brillenträger sehr gut geeignet.

> Stoffmasken PREMIUM mit eingenähter FFP2*-Membrane finden Sie hier.

COVID-19: Welche Atemschutzmaske ist die richtige?

Hygienemasken (chirurgische Masken oder Nasen-Mund-Schutz nach der Norm EN 14683) schützen vor Durchdringen von Flüssigkeitsspritzer und Tröpfchen in der Ausatemluft der tragenden Person. Gesunden Personen wird davon abgeraten, im öffentlichen Raum eine Hygienemaske zu tragen. In gewissen Situationen in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (z.B. im ÖV, beim Einkaufen in Stosszeiten oder auch bei der Arbeit) kann das Tragen von Masken gerechtfertigt sein. Auch für das Gesundheitspersonal oder Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen bieten sie einen genügenden Schutz.

Atemschutzmasken (FFP2 und FFP3) dienen in erster Linie dem Schutz des Tragenden vor Infektionen. Sie sind vor allem für die professionelle Exposition gegenüber Erkrankten in Pflegeeinrichtungen vorgesehen und in Situationen, wo Aerosol generierende Tätigkeiten am Patienten ausgeführt werden. Der Schutz ist nur gewährleistet, wenn die Maske korrekt getragen wird (Anpassung an die Gesichtsform, korrektes An- uns Ausziehen). Sie sind für Bartträger (auch Dreitagebart) nicht geeignet, da undichte Stellen entstehen.

Und Stoffmasken?

Grundsätzlich ist bei selbstgenähten Stoffmasken von Privaten Vorsicht geboten, weil diese vielfach aus vorhandenen Reststoffen, welche nicht immer geeignet sind, genäht werden.

Professionell hergestellte Stoffmasken mit eingenähter Membrane finden Sie hier.

* Nicht für die medizinische Verwendung. Unser handgenähter Mundschutz ist nicht zertifiziert. Wir verwenden aber bei den PREMIUM-Masken das gleiche Membran-/Vliesmaterial wie verschiedene Produzenten zur Herstellung von FFP2 / KN95 zertifizierten Masken einsetzen. Das Medium ist für die Herstellung von Gesichtsmasken geeignet. Masterfilter-PTFE-Medien erfüllen die Retentionseffizienzen N95 / FFP2 gemäss den Normen EN 149: 2001+ A1:2009.
Durch das Tragen eines Mundschutzes in der Öffentlichkeit wird die Tröpfcheninfektion eingedämmt und Keime nicht so schnell verbreitet.

Welches ist überhaupt die grösste Ansteckungsgefahr?

Die derzeit bekannten Haupt-Übertragungswege des Virus sind laut BAG folgende:

  • Bei einem Kontakt von mehreren Minuten auf eine Distanz von weniger als 2 Meter mit einer erkrankten Person.

  • Wenn eine erkrankte Person niest oder hustet, können die Viren mit den versprühten Tröpfchen direkt auf die Schleimhäute nicht nur von Mund und Nase, sondern auch der Augen gelangen. Vor solchen Virenschleudern schützt also ein Mund-Nase-Schutz nicht.

  • Auch ein Mund-Nase-Augenschutz FFP3 (sogenannter Aerosolschutz) schützt nur begrenzt, weil die ansteckenden Tröpfchen der hustenden oder niesenden Person sich auch auf den Händen des Gegenübers absetzen. Und von dort können sie in Mund, Nase oder Augen gelangen, wenn man diese berührt.

Quellen:
- BAG
- SUVA
- healthcare-in-europe.com