Das kleine Schutzmasken 1x1

Welches ist überhaupt die grösste Ansteckungsgefahr?

Die derzeit bekannten Haupt-Übertragungswege des Virus sind laut BAG folgende:

  • Bei einem Kontakt von mehreren Minuten auf eine Distanz von weniger als 2 Meter mit einer erkrankten Person.

  • Wenn eine erkrankte Person niest oder hustet, können die Viren mit den versprühten Tröpfchen direkt auf die Schleimhäute nicht nur von Mund und Nase, sondern auch der Augen gelangen. Vor solchen Virenschleudern schützt also ein Mund-Nase-Schutz nicht.

  • Auch ein Mund-Nase-Augenschutz FFP3 (sogenannter Aerosolschutz) schützt nur begrenzt, weil die ansteckenden Tröpfchen der hustenden oder niesenden Person sich auch auf den Händen des Gegenübers absetzen. Und von dort können sie in Mund, Nase oder Augen gelangen, wenn man diese berührt.

 

 

COVID-19: Welche Atemschutzmaske ist die richtige?

Hygienemasken (chirurgische Masken oder Nasen-Mund-Schutz nach der Norm EN 14683) schützen vor Durchdringen von Flüssigkeitsspritzer und Tröpfchen in der Ausatemluft der tragenden Person. Gesunden Personen wird davon abgeraten, im öffentlichen Raum eine Hygienemaske zu tragen. In gewissen Situationen in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (z.B. im ÖV, beim Einkaufen in Stosszeiten oder auch bei der Arbeit) kann das Tragen von Masken gerechtfertigt sein. Auch für das Gesundheitspersonal oder Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen bieten sie einen genügenden Schutz.

Atemschutzmasken (FFP2 und FFP3) dienen in erster Linie dem Schutz des Tragenden vor Infektionen. Sie sind vor allem für die professionelle Exposition gegenüber Erkrankten in Pflegeeinrichtungen vorgesehen und in Situationen, wo Aerosol generierende Tätigkeiten am Patienten ausgeführt werden. Der Schutz ist nur gewährleistet, wenn die Maske korrekt getragen wird (Anpassung an die Gesichtsform, korrektes An- uns Ausziehen). Sie sind für Bartträger (auch Dreitagebart) nicht geeignet, da undichte Stellen entstehen.

Und Stoffmasken?

Grundsätzlich ist bei selbstgenähten Stoffmasken Vorsicht geboten, weil diese in der Regel über keinerlei Zertifikat verfügen bzw. keiner Norm unterliegen. Die Grafik gibt Ihnen dabei einen Anhaltspunkt, wo diese eingestuft werden können.

Mittlerweile gibt es aber auch wiederverwendbare Stoffmasken, bei denen ein Vliesmaterial als Membrane eingenäht ist, welches auch von verschiedenen Herstellern zertifizierter Maskentypen (FFP2/3) verwendet wird.

Solche Stoffmasken PREMIUM mit eingenähter Membrane finden Sie z.B. hier.

Quellen:
- BAG
- SUVA
- healthcare-in-europe.com